Das war der Verbandsrapport 2025/26

Abwechslungsreicher Austausch

Im Weiterbildungszentrum WBZ in Lenzburg trafen sich an zwei Rapporten im Januar 2026 die Mitarbeitenden der Aargauer Regionalpolizeien zu einem inhaltlich dichten und abwechslungsreichen Austausch. Der Präsident Oblt René Lippuner konnte nebst den Mitarbeitenden der Regionalpolizeien diverse Gäste begrüssen. Der Fokus des Rapportes lag auf der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Ämtern und deren Bedeutung für die tägliche Aufgabenerfüllung in Gemeinden und Städten.

Der Rapport zeichnete sich durch eine breite Themenpalette aus. Behandelt wurden unter anderem Fragen der Verkehrsinstruktion, das duale Polizeisystem, aktuelle Entwicklungen in den Ressorts Bildung und ICT sowie konkrete Schnittstellen zu externen Ämtern. Besonders vertieft wurde die Zusammenarbeit mit dem Strassenverkehrsamt und den Betreibungsämtern. Beide Organisationen spielen im Aufgabenbereich einer Regionalpolizistin und eines Regionalpolizisten eine zentrale Rolle, da das Mengengerüst der Aufträge in diesen Bereichen seit Jahren hoch ist und weiter zunimmt. Effiziente Abläufe, klare Standards und gegenseitiges Verständnis sind hier entscheidend für einen funktionierenden Vollzug in den Gemeinden und Städten.

Neuer Auftritt

Die Teilnehmenden zeigten grosses Interesse an den Inhalten. In den Pausen bot sich wieder einmal Raum für korpsübergreifenden Austausch. Bestehende Netzwerke wurden gepflegt, alte Freundschaften belebt und neue Kontakte geknüpft. Gerade diese informellen Gespräche wurden als wertvoller Bestandteil einer funktionierenden Zusammenarbeit über die Korpsgrenzen hinweg wahrgenommen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Weiterbildung im Bereich Künstliche Intelligenz. Dieser Themenblock zeigte auf, wie technologische Entwicklungen künftig auch die Polizeiarbeit, Verwaltungsprozesse und die Zusammenarbeit zwischen Ämtern beeinflussen können. Ergänzend dazu wurde das neue Verbandslogo sowie der neue Name des Verbands präsentiert. Mit dem Auftritt unter dem Namen Repol Aargau wird die gemeinsame Identität der Aargauer Regionalpolizeien klarer sichtbar und nach aussen einheitlich positioniert.

Aus Sicht des Präsidenten kann festgehalten werden, dass der Rapport seinen Zweck vollumfänglich erfüllt hat. Er stärkte das gemeinsame Verständnis für die komplexen Schnittstellen im Alltag der Regionalpolizeien und unterstrich die Bedeutung einer engen, pragmatischen und verlässlichen Zusammenarbeit zwischen Polizei, Ämtern, Gemeinden und Städten.